| La Descubierta |
Sonntag, 7. November 2010
Freitag, 15. Oktober 2010
Alltag in Descubierta
Seit 4 Wochen bin ich in dem kleinen Ort (9000 Eiwohner) und ich moechte nicht mehr weg. Ich habe mich entschieden, vorerst hierzubleiben und an den hiesigen Schulen ueber Umweltschutz und den Nationalpark zu reden. Spaeter wollen wir mit den Kids auch auf die Insel des Sees gehen (Die weltweit einzige Insel unter dem Meeresspiegel).
Timon ist im Moment krank und deshalb lief die Woche nicht allzu viel.
Nur ein kleiner Krimi hat leichte Aufregung gebracht:
Vorgestern waren Timon und ich bei Lisa, die beim Buergermeister wohnt ,auf der Terasse gesessen, als ein ca.40jaehriger Mann zu uns kam, der Lisa schon einmal angemacht hatte und sagte, er sei Lisas Freund und wuerde sie beschuetzen. Dann ging er hinter das Haus. Erst als er weg war bemerkten wir dass Lisas Eingangstuer offen war und ihr Handy sowie 3000 Pesos fehlten.
Alle waren in Aufregung. Am Abend kam sogar der Wachtmeister des Ortes und machte sich ein Bild von der Sache. Es stellte sich heraus dass er der Bruder des Verdaechtigen war, worueber wir sehr lachen mussten.
Er versprach, mit ihm zu sprechen.
Am naechsten Tag sah die Gastmutter den Mann wieder um das Haus laufen.
Kurz danach lag das Handy auf einem Stuhl auf der Terasse.
Alle Kinder kamen freudig herbei und auch der Typ, der zufaelligerweise im Kiosk nebenan sass.
Die Geschichte kennt izwischen das ganze Dorf und jeder will Lisa beschuetzen.
Die 3000 Pesos fehlen noch aber der Buergermeister will bis ans aeusserste gehen :-)
Gestern habe ich meine erste kleine Tour gemacht- 2 Franzoesinnen die Brutstaette der Krokodile gezeigt.
Die kleinen kann man echt von nahem beobachten.
Sonst ist alles locker, auch wenn meine Toleranz fuer Bachata, Merengue und "meinen Sohn" Franci, ein kleiner Haitianer, der mich staendig belagert, auf die Probe gestellt wird.
Wir haben aber bald vor, uns grosse Boxen zu kaufen und am Wochenende unsere eigene Musik aufzulegen.
Am Wochenende findet hier ein Theaterkurs statt, den ich mir mal anschauen werde und naechste Woche planen wir das Vorgehen in den Schulen.
Auf dem Bild sind Lisa, Timon und ich mit einem der Kinderschwaerme unserer Strasse. Alle haben alle blumige Namen die ich schon eim hoeren vergessen habe.
Timon ist im Moment krank und deshalb lief die Woche nicht allzu viel.
Nur ein kleiner Krimi hat leichte Aufregung gebracht:
Vorgestern waren Timon und ich bei Lisa, die beim Buergermeister wohnt ,auf der Terasse gesessen, als ein ca.40jaehriger Mann zu uns kam, der Lisa schon einmal angemacht hatte und sagte, er sei Lisas Freund und wuerde sie beschuetzen. Dann ging er hinter das Haus. Erst als er weg war bemerkten wir dass Lisas Eingangstuer offen war und ihr Handy sowie 3000 Pesos fehlten.
Alle waren in Aufregung. Am Abend kam sogar der Wachtmeister des Ortes und machte sich ein Bild von der Sache. Es stellte sich heraus dass er der Bruder des Verdaechtigen war, worueber wir sehr lachen mussten.
Er versprach, mit ihm zu sprechen.
Am naechsten Tag sah die Gastmutter den Mann wieder um das Haus laufen.
Kurz danach lag das Handy auf einem Stuhl auf der Terasse.
Alle Kinder kamen freudig herbei und auch der Typ, der zufaelligerweise im Kiosk nebenan sass.
Die Geschichte kennt izwischen das ganze Dorf und jeder will Lisa beschuetzen.
Die 3000 Pesos fehlen noch aber der Buergermeister will bis ans aeusserste gehen :-)
Gestern habe ich meine erste kleine Tour gemacht- 2 Franzoesinnen die Brutstaette der Krokodile gezeigt.
Die kleinen kann man echt von nahem beobachten.
Sonst ist alles locker, auch wenn meine Toleranz fuer Bachata, Merengue und "meinen Sohn" Franci, ein kleiner Haitianer, der mich staendig belagert, auf die Probe gestellt wird.
Wir haben aber bald vor, uns grosse Boxen zu kaufen und am Wochenende unsere eigene Musik aufzulegen.
Am Wochenende findet hier ein Theaterkurs statt, den ich mir mal anschauen werde und naechste Woche planen wir das Vorgehen in den Schulen.
Auf dem Bild sind Lisa, Timon und ich mit einem der Kinderschwaerme unserer Strasse. Alle haben alle blumige Namen die ich schon eim hoeren vergessen habe.
Montag, 27. September 2010
Seit 10 Tagen in La Descubierta
So, der erste Blogeintrag von der Dominikanischen Republik.
Leider habe ich im Haus kein Internet, deshalb muss ich ins Internetcafe gehen und da sind die Oeffnungszeiten sehr variabel.
Anstatt nach Jimani bin ich nach La Descubierta gekommen, dem Ort in dem der Haupteingang zum Nationalpark Lago Enriquillo liegt.
Er zaehlt ungefaehr 900 Menschen, geschaetzte 2 Drittel davon sind Kinder.
Die kleineren sind den ganzen Tag im "Balneario".
Das ist ein Becken, in dem die Quelle aufgestaut wird damit man baden kann.
Sie entspringt mitten im Ort und drumherum hat sich ein feuchter Wald mit riesigen Baeumen gebildet.
Sie ist die kaelteste Quelle in der Region; 15°C sind bei meistens 30°C Lufttemperatur echt kalt!
Die groesseren haengen in Gruppen rum, aergern Tiere (Viele Schafe, Ziegen und Hunde) oder spielen Baseball.
Es scheint als haette jeder Block seine eigene Jugendgang.
Ich wohne in einem kleinen Haus zusammen mit Timon, einem anderen Freiwilligen und Adenaurys, einem Fremdenfuehrer und Bootkapitaen.
Er ist 24, hat Dreadlocks und laeuft immer singend durch die Wohnung.
Wir bringen ihm im Moment ein bisschen bei, dass auch Maenner einen (hygienischen) Haushalt fuehren koennen.
Es macht aber total Spass mit ihm zu wohnen und wir sitzen fast jeden Abend bei uns.
Lisa, die beim Buergermeister wohnt, ist auch dabei und manchmal noch Manuel, der 2te Dreadlock aus dem Ort. Die beiden fallen echt auf und jeder sccheint sie zu kennen.
Gerade bin ich bei Alice, auch einer deutschen Freiwilligen und ihrer Gastschwester die auch ihre Projektleiterin ist.
Wir waren heute in Santo Domingo bei einem Treffen von der Oekotourismusorganisation bei der sie arbeiten.
Sie haben mir einen Projektplatz in Pedernales, einer Stadt ganz im Sueden der Republik.
Ich bin mir aber noch nicht sicher ob ich ihn annehmen moechte.
Im Moment gefaellt es mir sehr gut in meinem Ort, auch wenn es auch nicht sehr viel Arbeit gibt.
Ich habe mich noch nie gelangweilt weil wir fast jeden Tag etwas unternehmen.
Davon erzaehle ich aber mehr wenn der Internetcafebesitzer wieder mal Lust hat seinen Laden aufzumachen.
Jetzt bin ich muede und gehe schlafen.
Ich schlafe im Zimmer des Gastbruders.
Er ist 16 und seine erste Frage an mich war ob ich Musiker bin.
Er hat sich eine Gitarre bestellt.
Ich glaube, wenn man hier Rock hoert ist man schon ein ziemlich harter Bengel.
"Es loco tocar la guitarra!"
Leider habe ich im Haus kein Internet, deshalb muss ich ins Internetcafe gehen und da sind die Oeffnungszeiten sehr variabel.
Anstatt nach Jimani bin ich nach La Descubierta gekommen, dem Ort in dem der Haupteingang zum Nationalpark Lago Enriquillo liegt.
Er zaehlt ungefaehr 900 Menschen, geschaetzte 2 Drittel davon sind Kinder.
Die kleineren sind den ganzen Tag im "Balneario".
Das ist ein Becken, in dem die Quelle aufgestaut wird damit man baden kann.
Sie entspringt mitten im Ort und drumherum hat sich ein feuchter Wald mit riesigen Baeumen gebildet.
Sie ist die kaelteste Quelle in der Region; 15°C sind bei meistens 30°C Lufttemperatur echt kalt!
Die groesseren haengen in Gruppen rum, aergern Tiere (Viele Schafe, Ziegen und Hunde) oder spielen Baseball.
Es scheint als haette jeder Block seine eigene Jugendgang.
Ich wohne in einem kleinen Haus zusammen mit Timon, einem anderen Freiwilligen und Adenaurys, einem Fremdenfuehrer und Bootkapitaen.
Er ist 24, hat Dreadlocks und laeuft immer singend durch die Wohnung.
Wir bringen ihm im Moment ein bisschen bei, dass auch Maenner einen (hygienischen) Haushalt fuehren koennen.
Es macht aber total Spass mit ihm zu wohnen und wir sitzen fast jeden Abend bei uns.
Lisa, die beim Buergermeister wohnt, ist auch dabei und manchmal noch Manuel, der 2te Dreadlock aus dem Ort. Die beiden fallen echt auf und jeder sccheint sie zu kennen.
Gerade bin ich bei Alice, auch einer deutschen Freiwilligen und ihrer Gastschwester die auch ihre Projektleiterin ist.
Wir waren heute in Santo Domingo bei einem Treffen von der Oekotourismusorganisation bei der sie arbeiten.
Sie haben mir einen Projektplatz in Pedernales, einer Stadt ganz im Sueden der Republik.
Ich bin mir aber noch nicht sicher ob ich ihn annehmen moechte.
Im Moment gefaellt es mir sehr gut in meinem Ort, auch wenn es auch nicht sehr viel Arbeit gibt.
Ich habe mich noch nie gelangweilt weil wir fast jeden Tag etwas unternehmen.
Davon erzaehle ich aber mehr wenn der Internetcafebesitzer wieder mal Lust hat seinen Laden aufzumachen.
Jetzt bin ich muede und gehe schlafen.
Ich schlafe im Zimmer des Gastbruders.
Er ist 16 und seine erste Frage an mich war ob ich Musiker bin.
Er hat sich eine Gitarre bestellt.
Ich glaube, wenn man hier Rock hoert ist man schon ein ziemlich harter Bengel.
"Es loco tocar la guitarra!"
Samstag, 14. August 2010
Noch daheim!
Ok, der Blog steht.
In einem Monat gehts los nach Jimaní in der Dominikanischen Republik, eine kleine Grenzstadt bei Haiti.
Was mich dort erwartet weiß ich noch nicht, bis auf dass ich dort mit Jugendlichen in einem Naturreservat arbeite, in dem der größte See von Hispaniola, der Lago Enriquillo, liegt.
In einem Monat gehts los nach Jimaní in der Dominikanischen Republik, eine kleine Grenzstadt bei Haiti.
Was mich dort erwartet weiß ich noch nicht, bis auf dass ich dort mit Jugendlichen in einem Naturreservat arbeite, in dem der größte See von Hispaniola, der Lago Enriquillo, liegt.
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